Unser Ziel ist es, Kinder sowohl akademisch als auch persönlich auf das Leben vorzubereiten, damit sie als selbstbewusste, empathische und kompetente Menschen in die Welt gehen, Verantwortung übernehmen und sich sowohl für ihr eigenes Wohl als auch für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen.
Dazu fördern wir sie in ihrer ganzheitlichen Entwicklung – in ihrem persönlichen Glauben, in ihrer individuellen Bildung sowie in ihrer Sozialkompetenz und helfen ihnen, ihre Fähigkeiten und Talente zu entdecken und auszubauen.
Wir schaffen ein von Vertrauen und Wertschätzung geprägtes Umfeld, in dem sie sich sicher fühlen und in dem das Lernen Freude bereitet, Kreativität gefördert wird und das persönliche Wachstum im Vordergrund steht.
Wir planen die Grundschule zum Schuljahresbeginn 2025/2026 zu eröffnen.
Jedes schulpflichtige Kind kann einen Antrag auf Aufnahme stellen. Es wird dabei weder nach sozialer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, Können oder Glauben unterschieden.
(Kinder mit einem speziellen Förderbedarf können derzeit aufgrund fehlenden Fachpersonals leider noch nicht aufgenommen werden.)
Unsere christlich-pädagogische Grundhaltung ist geprägt von der Liebe Gottes zu jedem Menschen und dem Glauben an Jesus Christus. Jedes Kind ist einzigartig und wertvoll, unabhängig von seiner Herkunft, seinen Fähigkeiten oder seinem Glauben.
Im Unterricht und in schulischen Aktivitäten soll der christliche Glaube als Grundlage des Handelns erlebbar sein, ohne dabei den Bildungsauftrag zu vernachlässigen. Dies wird sich unter anderem in der Integration biblischer Geschichten sowie christlicher Wertevermittlung zur Erörterung moralischer und existentieller Fragestellungen im gesamten Schulalltag darstellen. Aber auch christliche Feste werden in der Schulgemeinschaft gefeiert. Morgendliche Andachten mit biblischen Geschichten sowie Gebete und Lobpreislieder sind fester Bestandteil des Schulalltages.
Unser pädagogisches Handeln zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsvollen und respektvollen Miteinander zu erziehen, das sich an den christlichen Werten orientiert, dabei bildet die Bibel die Grundlage unseres moralischen Handelns und Prägens. So stehen Nächstenliebe, aus der Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Vergebung erwachsen, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Dankbarkeit sowie die Achtung vor dem Leben und der Schöpfung im Zentrum des sozialen Miteinanders aller Mitglieder der Schulgemeinschaft. Unser Ziel ist es, dass die Kinder diese Werte nicht nur theoretisch verstehen, sondern in ihrem eigenen Verhalten und Denken in der Schule und darüber hinaus verinnerlichen und leben.
Ein pädagogisches Ziel unserer Schule ist es, die individuellen Talente, Interessen und Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und gezielt zu fördern. Dazu wird jedes Kind individuell begleitet um ihm die bestmögliche Unterstützung zu bieten und seine Fähigkeiten zu entwickeln und sein Potenzial zu entfalten. Dies beinhaltet auch ihre praktischen Fähigkeiten, die durch kreative und handlungsorientierte Lernmethoden vom theoretisch Gelernten in die Praxis umgesetzt werden können. Projekte, musische und künstlerische Aktivitäten sowie handwerkliche Aufgaben sind für uns ebenso wichtig wie der akademische Unterricht.
Ein wesentliches Ziel unserer Bildung ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, eigenverantwortlich zu lernen und ihre Lernprozesse selbstständig zu steuern. Wir ermutigen die Kinder, sich selbst zu reflektieren, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und kontinuierlich an ihrer Weiterentwicklung zu arbeiten ohne sich dabei vergleichen zu müssen. Stattdessen wird der Wert der Individualität betont: Jeder lernt in seinem eigenen Tempo und auf seine eigene Weise.
In unserer Schule werden Kinder der ersten und zweiten Klasse, ebenso wie Kinder der dritten und vierten Klasse gemeinsam lernen.
Dies bedeutet, dass ältere Kinder als Vorbilder den neuen Kindern die Orientierung im Klassengefüge erleichtern. Zudem werden individuelle Lernbedürfnisse und Lernwege, die unabhängig von starren Jahrgangsgrenzen beachtet werden, berücksichtigt und wertgeschätzt. Außerdem werden durch eine gemeinsame Lernumgebung die Älteren ihr Wissen festigen oder wiederholen können, die Jüngeren erhalten Einblicke in fortgeschrittene Themen und entwickeln Neugier. Aber auch die sozialen Kompetenzen werden durch kooperatives Lernen (Jüngere lernen Hilfe anzunehmen, Ältere entwickeln Verantwortungsbewusstsein) weiterentwickelt und gestärkt.
Die ersten beiden Schuljahre können zeitlich flexibel von den Kindern in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen werden. Der Unterricht wird dabei an die individuellen Lernvoraussetzungen und Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler angepasst. Daher entsteht weder Leistungsdruck noch Unterforderung, sondern eine organische Anpassung des Lerntempos. Dies hat zur Folge, dass alle Kinder sämtliche wichtige Basiskompetenzen erfassen können und somit alle Schülerinnen und Schüler mehr Erfolgserlebnisse haben und motivierter ihren Schulalltag erleben.
Eine dreijährige Verweildauer im flexiblen Schulanfang wird in der Schullaufbahn des Kindes nicht als Sitzenbleiben gewertet und die Kinder erfahren durch das Beibehalten der Lehrkraft, der Lernumgebung sowie der bleibenden Teilgruppe Kontinuität und Stabilität.
Wir unterrichten mit einem täglich gleichbleibenden Stundenplan (Anfangs- und Endzeiten, Anordnung der Fächer), damit die Kinder sich aufgrund wiederkehrender Abläufe leicht eingewöhnen können und so Sicherheit im Schulalltag gewinnen. Aber auch für Eltern die täglichen Bring- und Abholzeiten leichter zu koordinieren und verlässlich sind.
Unser Schultag startet mit einem offenen Anfang, um den Schülerinnen und Schülern einen sanften und stressfreien Einstieg in den Schulalltag zu ermöglichen. Sie haben die Möglichkeit ihren Tag mit freiem Spiel, Gesprächen, Lesen oder durch die Beschäftigung mit kleinen Aufgaben zu beginnen.
Im anschließendem Morgenkreis finden in entspannter Atmosphäre die morgendlichen Rituale wie Begrüßung, Andacht, Gebet, singen sowie die Besprechung des Tagesablaufes statt.
Um verlässlich die Kompetenzen der Fächer Deutsch und Mathematik ohne Zeitdruck zu ergreifen und zu festigen, sieht der Stundenplan eine erhöhte Stundenanzahl für diese Fächer vor. So bleibt zusätzlich Raum für kreative Phasen wie Geschichten schreiben, präsentieren oder längere Lesezeiten, die das Eintauchen in ein Buch ermöglichen. Aber auch das Knobeln und Erforschen im Bereich der Mathematik bekommen so genug Zeit.
Für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen werden spezielle Sachunterrichtstage mit Ausflügen geplant, um kulturelle Inhalte zu vermitteln, Gesundheit sowie nachhaltige Entwicklung in den Fokus zu nehmen, die Natur hautnah zu erleben sowie Berufe und das städtische Leben kennenzulernen.
Der Schultag wird unterbrochen von einer 15-minütigen Frühstückspause auf die eine 30-minütige Hofpause folgt, um den Kindern die nötige Erholung und die Möglichkeit zum Spielen zu bieten, was ihre Konzentrationsfähigkeit für den Unterricht stärkt. Eine weitere 15-minütige Hofpause, sowie eine 45-minütige Mittagspause sind ebenfalls im Tagesablauf verankert. Der Religions-, Musik-, Kunst- und Sportunterricht wird im Anschluss daran stattfinden.
Wir arbeiten mit individuellen Lernplänen, die auf die unterschiedlichen Stärken und Entwicklungsbedarfe der Kinder eingehen.
Zu deren Bearbeitung werden differenzierte Lernangebote und Materialien, die den unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden, bereitgestellt. Die Differenzierung erfolgt jedoch nicht nur in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben, sondern auch hinsichtlich des Materials, der Lernmethoden sowie der Sozialform.
Diese offenen Lernstrukturen ermöglichen es den Kindern, eigenverantwortlich zu arbeiten und sich nach ihren persönlichen Lernbedürfnissen weiterzuentwickeln.
Unser pädagogisches Konzept basiert auf der Überzeugung, dass die Rolle der Lehrperson weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. In unserer Schule verstehen sich die Lehrkräfte als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter, die die Kinder in ihrem individuellen Lernprozess unterstützen. Sie übernehmen eine aktive Rolle bei der Organisation, Überprüfung und gemeinsamen Reflexion der Lernprozesse. Sie können rechtzeitig unterstützend eingreifen, wenn Kinder zusätzliche Hilfe benötigen oder auch gezielt herausfordernde Aufgaben anbieten, um das individuelle Potenzial der Kinder weiter zu entfalten.
Durch regelmäßige Lernstandsgespräche reflektieren die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter gemeinsam mit jedem Kind deren persönliche Fortschritte, Herausforderungen und Ziele. Diese Reflexionsphasen sind wichtig, um das eigenverantwortliche Lernen zu stärken und die Kinder zu ermutigen, ihre eigenen Lernprozesse zu verstehen und zu steuern. Die Lehrpersonen führen die Schülerinnen und Schüler so zu mehr Selbstständigkeit und fördern ihre Fähigkeiten zur kritischen Selbstreflexion.
In unserer Schule legen wir großen Wert darauf, dass die Lernumgebung kindgerecht, inspirierend und offen für individuelle Lernbedürfnisse gestaltet ist.
Die Räume sind so eingerichtet, dass sie unterschiedliche Lernformen ermöglichen, wie Gruppenarbeit, individuelle Freiarbeit oder kreative Projektarbeit.
Lernmaterialien werden sorgfältig ausgewählt, um den Kindern ein breites Spektrum an Möglichkeiten für die Erarbeitung von Lerninhalten zu bieten. Dazu gehören neben klassischen Arbeitsmaterialien auch Materialien für kreatives Arbeiten, Experimente und handlungsorientiertes Lernen.
Die Materialien sind auf die verschiedenen Entwicklungsstufen der Schülerinnen und Schüler abgestimmt und werden so bereitgestellt, dass die Kinder eigenständig darauf zugreifen können. Ein zentraler Bestandteil unserer Materialbereitstellung ist die Möglichkeit der freien Wahl durch die Kinder, was ihre Eigenverantwortung und Selbstständigkeit fördert.
Anstelle einer traditionellen Notenvergabe setzen wir auf eine differenzierte Form der Leistungsbewertung, die den Lernprozess und die persönliche Entwicklung stärker in den Fokus rückt und in individuellen Lernprotokollen und Entwicklungsberichten dargestellt werden. Diese Form der Leistungsbewertung ermöglicht es, den Lernprozess differenziert zu beobachten und den Fortschritt in verschiedenen Kompetenzbereichen festzuhalten.
Digitale Medien sind Bestandteil unseres Unterrichts und werden sinnvoll reflektiert eingesetzt. So kommen Digitaltafeln und Tablets zum Einsatz.
Die Kinder erlernen den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und entwickeln wichtige Kompetenzen im Umgang mit Technik, die für ihre Zukunft unerlässlich sind. Sie lernen beispielsweise eigene Präsentationen zu erstellen, Geschichten zu schreiben oder Lerninhalte zu festigen oder zu überprüfen.
Unserer Schulgründung liegen die Rahmenbedingungen und Richtlinien des Landes Hessen zugrunde. Wir werden die Bildungsstandards einhalten und die Unterrichtsinhalte und individuellen Lernpläne entsprechend der hessischen Lehrpläne gestalten.
Als Schulgründungsprojekt sind wir auf die Erhebung einer Schulgebühr angewiesen, um für Ihre Kinder eine fundierte schulische Ausbildung gewährleisten zu können.
Das Schulgeld wird nach den Einkommensverhältnissen der Eltern gestaffelt erhoben:
Haushaltsbruttoeinkommen | Schulgeld |
> 100.000 € | 350,00 € |
85.000 - 100.000 € | 300,00 € |
65.000 - 85.000 € | 250,00 € |
45.000 - 65.000 € | 200,00 € |
25.000 - 45.000 € | 150,00 € |
Sollte Ihr Haushaltsbruttoeinkommen geringer als 25.000 € sein, sprechen Sie uns gerne persönlich an, damit wir eine Härtefallregelung finden können.
Familien, von denen gleichzeitig mehrere Kinder an unserer Schule beschult werden, können einen Geschwisterrabatt erhalten.
Bitte beachten Sie, dass bei Vertragsabschluss eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 100,00 EUR anfällt. Diese kann bei Rücktritt vom Vertrag (je nach Zeitpunkt) ggf. anteilig erstattet werden.
Bitte sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen zum Schulgeld haben.
Anmerkungen zum Schulgeld:
Das Schulgeld ist steuerlich als Sonderausgabe abzugsfähig in Höhe von 30% des Entgelts, höchstens 5.000 € pro Kind.
Jasmina Mierich, Jahrgang 1980, wird die erste Klassenlehrerin an der Freien Christlichen Schule Büdingen. Als Mutter von drei Kindern im Alter von 15, 13 und 6 Jahren kennt sie die elterliche Perspektive auf das öffentliche Bildungswesen aus eigener Erfahrung.
Darüber hinaus bringt sie umfangreiche pädagogische Expertise mit: Sie ist Grundschullehrerin und sammelte wertvolle Erfahrungen während einer fast zweijährigen Abordnung an das Staatliche Schulamt in Bad Vilbel. Zusätzlich absolvierte sie eine einjährige Qualifizierungsreihe für angehende Schulleiterinnen und Schulleiter. Vor diesem breiten Hintergrund ist sie bestens vorbereitet, den Aufbau und die Weiterentwicklung der Schule maßgeblich zu unterstützen.
Die Christliche Schule Büdingen finanziert sich über Spenden und Schulgeld. Wenn Sie dieses Projekt, die Möglichkeit Kindern eine fundierte christliche Bildung zuteilwerden zu lassen, unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende!
Sparkasse Oberhessen
HELADEF1FRI
DE06 5185 0079 0027 2226 25
Verwendungszweck: Christliche Schule Büdingen